Mit Pokalen und Eis belohnt

18. Stadtralley in BödigheimBödigheim | In Bödigheim fand die 18. Stadtralley der Jugendfeuerwehr Buchen statt. Aber schon Vierjährige findet man bei „Löschzwergen" in der Kindergruppe in Hainstadt. Mit zehn Jahren können die Mädchen und Jungen in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. In der Kindergruppe beginnt ansatzweise schon die Jugendfeuerwehr-Ausbildung.

Aus Anlass des Jubiläums „45 Jahre Jugendfeuerwehr Bödigheim“ fand am Samstag, 06.07., die 18. Stadtrallye statt, vorbereitet von Jugendwart Nikolaus Klasan und dem Bödigheimer Jugendgruppenleiter, Sven Kühner. Aus Hainstadt waren neben einer älteren Jugendgruppe noch drei Kindergruppen „unter zehn Jahren" mit BetreuerInnen angereist. Diese Gruppe besteht seit etwa zwei Jahren und umfasst mittlerweile 34 Kinder, die das Angebot nutzen und zum Teil auch aus Buchen kommen. Hier hat man die vielen lebhaften Jünger Florians in zwei Altersgruppen aufteilen müssen. Übereinstimmend schilderten alle Betreuer, dass die Betreuung und Förderung der Kinder sehr fordernd sei und nur mit Hilfe der Eltern geleistet werden könnte.

Am Samstag waren überall im Ort Stationen aufgebaut, die mit einer kleinen Wanderung angelaufen wurden. Im Schlosspark ging man am Springbrunnen auf "Entenjagd". Dort mussten mit Angeln und ruhiger Hand gelbe Plastikenten eingefangen werden. So mancher „Petrijünger“ verzweifelte hier. Am Sportheim mussten mit dem geworfenen Feuerwehrschlauch Kegel umgeworfen werden. An der Blitzersäule am südlichen Ortseingang mussten Erbsen mit einem Strohhalm aufgenommen und unter Luft einziehen über mehrere Meter und Stufen transportiert werden.

Am Gerätehaus galt es, mit einem Wasserschlauch einen Ball über einen Flipperkurs per Vollstrahl durch ein Rohr zu treiben und im Bachgrund sollten beim Wurfspiel Kissen in eine kleine Öffnung geworfen werden - von den Jugendfeuerwehrlern wurden an der Stelle verschiedene Knoten verlangt.. Am Rathaus wurde auf leicht abfallender Ebene mit einem Besen ein Ball durch eine Slalomstrecke getrieben – es galt, eine (fiktive) Ölspur zu beseitigen. Besondere Mühe hatten die Jüngsten als beim Jugendhaus ein leichter Plastikball mit Feuerpatschen über eine Distanz von 20 Schritten bewegt werden sollte – ohne ihn zu berühren!

Im Gegensatz zur üblichen Organisation der Stadt-Rallye wurde bei der Bewertung der Leistungen zwischen den Teilnehmern am Kampf um den von Klaus Theobald für die Stadtrallye gestifteten Wanderpokal und den sonstigen Startern unterschieden. Bei der ersten Gruppe, den Angehörigen der Jugendfeuerwehr, siegte die Mannschaft Buchen II vor Hainstadt I und Buchen I.

Freude bei den Siegern

Bei den Mannschaften, die im Rahmen der offenen Veranstaltung antraten, lautete die Reihenfolge: 1. Sieger Hainstadt II vor "Den Junggebliebenen" auf Platz 2 und Buchen II auf Platz 3. Insgesamt nahmen elf Mannschaften teil. Alle Teilnehmer wurden mit einem Eis belohnt und erhielten einen Button. Die Sieger konnten sich außerdem über Pokale und Urkunden freuen. 

Text: Bernhard Werner/mag

 

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