Götzingen | Die Abteilungswehren aus Götzingen, Rinschheim und Hettingen sowie die Abteilung Buchen-Stadt waren gemeinsam aktiv.
Zielorientiert und erfolgreich verlief eine umfangreich angelegte Gemeinschaftsübung des Ausrückbereiches III der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchen, für die als Übungsobjekt die Schreinerei Holderbach im Buchenbergweg in Götzingen ausgewählt worden war. Zentrales Ziel der Übung war einerseits die Gewinnung einer Übersicht über den Ausbildungsstand und andererseits die Übung und Stabilisierung der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
Neben zahlreichen Zaungästen konnten sich dabei auch die offiziellen Vertreter der Kommunen einen Überblick über den Stand einer effektiven Feuerwehrarbeit verschaffen. Direkt im Anschluss an die Übung, an der 55 Wehrmänner mit sechs Fahrzeugen aus den vier Abteilungen im Einsatz waren, kamen Beobachter, Beteiligte und Interessierte zur offiziellen „Lagebesprechung“ im Bauhof Götzingen zusammen.
Der Götzinger Abteilungskommandant und stellvertretende Stadtkommandant Friedbert Rösch, unter dessen Gesamtleitung die Übung stand, begrüßte zum Auftakt der „Manöverkritik“ die am Einsatz Beteiligten und Kommandanten der einzelnen Abteilungen, die Ortsvorsteher Egbert Fischer (Götzingen) und Bernhard Bechtold (Rinschheim) und weitere kommunale Beobachter, sowie die im Hintergrund mitwirkenden Alterskameraden und die Jugendwehr und übermittelte die Grüße des verhinderten Stadtbrandmeisters Andreas Hollerbach. Er erläuterte zunächst das ins Visier genommene Übungsziel, nämlich die Bekämpfung eines Maschinenbrandes in der Schreinerei sowie die Rettung eines Vermissten aus dem stark verrauchten Gebäude. Detailliert schilderte er sodann die Einsätze und Aufgaben für die einzelnen Abteilungen sowie deren Verlauf von der erfolgreichen Menschenrettung durch Atemschutzträger über den Aufbau einer stabilen Wasserversorgung bis zum Einsatz der Gerätschaften wie der modernen Drehleiter.
Ortsvorsteher Egbert Fischer, der auch die Grüße von Bürgermeister Roland Burger und seinen Amtskollegen entbot, zeigte sich angetan vom Verlauf der Übung und des dabei demonstrierten Einsatz- und Leistungsniveaus. Die Wehr zeigte sich engagiert im Dienste ihrer Mitbürger und bereit für den Einsatz im „Falle eines Falles“. Für solches ehrenamtliche Engagement zollte er den Wehrmännern Respekt und Dank und verband damit den Wunsch für immer wohlbehaltene Rückkehr nach eventuellen ernsthaften Einsätzen.
Abschließend dankte Einsatzleiter Friedbert Rösch allen am Übungseinsatz beteiligten Wehrmännern für ihr Engagement, ebenso allen eingesetzten Helfern im Umfeld sowie den Familien Holderbach und Sauer für die Bereitstellung des Übungsobjektes sowie ihre Unterstützung. Weiter dankte er der Ortschaftsverwaltung für ihre Unterstützung und den Zuschauern für ihr gezeigtes Interesse an der Arbeit der Feuerwehr. In gemütliche Runde und bei ausgiebigen Fachgesprächen klang der Übungstreff aus.
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Text: Jaufmann